Mitarbeiter-Interview: Nathalie

Zusammen mit meinem Mann und meinen Kindern habe ich das Reisen über mehrere Monate mitten in der Natur entdeckt

Mitarbeiter-Interview mit NATHALIE LAUBER
Kaufmännische Angestellte, Auftragsbearbeitung/-koordination

Nathalie absolvierte ihre Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten an der Wirtschaftsmittelschule in Biel und war anschliessend 12 Jahre in der Uhrenbranche und 15 Monate als Velokurierin in Biel tätig. Seit Januar 2013 arbeitet sie nun bei GLOBAL TRANSLATIONS. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit der Familie oder mit Freunden. Daneben gehören Wandern, Schwimmen und Reisen – vor allem in Skandinavien – zu ihren Leidenschaften.

Wie hast du das Reisen entdeckt?
Ich reiste schon als Kind viel. Unsere Familie verbrachte die Ferien oft in Frankreich, Spanien und Griechenland. Später reisten mein Mann und ich während sechs Monaten mit einem alten Bus durch Nord- und Osteuropa. Das hat uns so gut gefallen, dass wir ein paar Jahre später wieder aufgebrochen sind, dieses Mal für drei Monate und in Begleitung unserer Kinder. 2017 unternahmen wir dann – wieder zu viert – eine zweimonatige Velotour durch Schottland und Holland und übernachteten in einem Zelt.

Was hast du auf deinen Reisen gelernt?
Dass man nicht viel (Materielles) braucht, um glücklich zu sein, wenn man ein gutes Umfeld hat.

Und auf deinen Skandinavien-Reisen?
Die Natur ist wunderschön und wir müssen sorgsam mit ihr umgehen.
 
Was bedeutet dir das Reisen?  Welche Werte verbindest du damit?
Es ist sehr bereichernd, und man fühlt sich frei. Ich habe das Glück, viel reisen zu können und es macht mir grossen Spass, mit nur einem Rucksack oder mit dem Velo neue Abenteuer zu erleben.

Welche Personen inspirieren dich?
Pierre Rabhi als Umweltaktivist, Morrisey wegen seiner Musik und die Triathletin Nicola Spirig.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal essen gehen?
Mit Mike Horn, damit er mir von seinen Abenteuern erzählt.

Erinnerst du dich an dein erstes Buch?
Nicht ans erste, aber an eines der ersten, das mich zum Lachen brachte: „Garp" von Irving.

Eine Biografie, die dich beeindruckt hat?
„Into the wild" von Christopher McCandless.

Welches Buch wurde dir als letztes geschenkt?
„Durst" von Joe Nesbo.

Und welches Buch hast du als letztes einem geliebten Menschen geschenkt?
Den neuesten Band von Asterix und Obelix – meiner Patentochter.

In welcher Sprache träumst du? Und welche benutzt du fürs Fluchen, Kopfrechnen, um deine Gefühle auszudrücken?
Französisch … und manchmal fluche ich auf Schweizerdeutsch.

Was ist dein Lieblingswort?
„Schleggi", das ist ein typisches Bieler-Wort und bedeutet „Süssigkeiten". Auch die Romands brauchen dieses Wort.

Deine ersten Ferien?
Waren im Wallis … liegen aber schon weit zurück …

Hast du einen Lieblingsort?
Ja, die Insel Mull in Schottland, wegen ihrer wunderschönen Landschaft, der Tiere und des Whiskys.
 
Welches Land willst du als nächstes bereisen und wann?
Irland. Diesen Sommer, mit dem Zug.

Einsame Insel oder Weltstadt?
Wald!

Wie verbringst du deine Ferien am liebsten? Mit Lesen/Museumsbesuchen oder Wandern/Sport?
Mit Wandern.

Smartphone: Welche drei Apps hast du am liebsten?
Spotify, Bandsintown, SBB Mobile (sehr nützlich, da ich kein Auto habe).

Was hast du im Moment als Bildschirmhintergrund?
Ein Foto von unserer Veloreise auf der Insel Islay in Schottland.

Was für Musik findet man in deiner Playlist?
Indie-Rock und Musik von The National, Morrisey, The Raconteurs …

Was hat dich in den letzten Monaten besonders gefreut?
Der Besuch meines Bruders. Wir sehen uns nicht oft, er lebt in Chile.

Und geärgert?
Ich würde eher sagen traurig gemacht: dass die meisten Menschen nicht bereit sind, ihre Gewohnheiten zu ändern, obwohl sie die Folgen der Klimaerwärmung kennen.

Hast du Vorsätze für 2019?
Nein, ich fasse keine Vorsätze.
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